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Die Grundidee der Konfirmandenbegleitung war, eine lebendige Verbindung zwischen Gemeinde und Konfirmanden und Konfirmandinnen aufzubauen. Die Konfirmandenbetreuung hat sich zum Ziel gesetzt, eine Alternative einzugehen, indem sie den schulischen Faden nicht weiterspinnt, sondern sich des Jugendlichen mit seinen Interessen und Meinungen annimmt.
Die Auseinandersetzung mit Erfahrungen und Standpunkten gibt neue Denkanstöße und hilft teilweise mit dem Alltag und seinen Problemen besser fertig zu werden, auch seinen Glauben neu zu überdenken, um vielleicht bei der Konfirmation zu einem bewussteren "Ja" zu kommen.
Wir Konfirmandenbegleiter wollen den Konfirmanden Mut zum Leben und Glauben machen.
Wir treffen uns in abgesprochenen Zeitabständen - in festgelegten Kleingruppen - zusätzlich zum Konfirmandenunterricht. Die Konfirmandenbegleiter gestalten das Zusammenkommen individuell. Dabei legen wir in der Programmgestaltung Wert auf Abwechslung - sei es Kochen oder Backen, Spielen, das Diskutieren über biblische Themen bzw. persönliche und gesellschaftliche Probleme.
Auf mehreren Elternabenden oder -nachmittagen kommen wir mit den Familien in Kontakt.
Die Gruppen bereiten den Vorstellungsgottesdienst vor. Der Themenbereich wird zwischen Betreuern und Pfarrer abgesprochen (z.B. Abschnitte aus dem "Vater unser", Glaubensbekenntnis, Gleichnisse usw.). Die Gestaltung der einzelnen Beiträge bleibt den Gruppen überlassen (z.B. Sketche, Bildbetrachtungen, Schattenspiele usw.).
Erfahrungswerte Es hat sich gezeigt, dass sich Jugendliche sehr gern in privater Atmosphäre treffen und nicht nur in den Räumen des Gemeindezentrums.
Wichtig ist, dass wir die Jugendlichen ernst nehmen und mit ihnen einen geschlossenen Kreis bilden.
Für uns ist es schön zu erleben, wie gegenseitiges Vertrauen wächst, was auch noch Jahre nach der Konfirmation weiterwirkt. .
[nach: Gemeinsam glauben - Ehrenamtliche in der Konfirmandenarbeit, Heilsbronn 1993 (Bruno & Christine Ollech / Hannelore & Kurt Dzienziol) ]
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