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Wer von Religion nichts weiß, glaubt schließlich alles Vortrag von Pfarrer Rainer Holl bei der Gemeindeversammlung 2010
Religion ist ein vermintes Gelände und nicht ungefährlich – seelisch und finanziell. Es gibt ein riesiges Angebot an Religion. Die evangelische und die katholische Kirche haben längst nicht mehr das Monopol in Sache Religion (hatten sie noch nie! Schon gar nicht zu biblischen Zeiten).
Viele Menschen haben Enttäuschungen auf religiösem Gebiet erlebt, mit der Folge, dass sie in tiefe Verunsicherungen gerieten und oft viel Geld verloren haben. Nicht nur Wahnsinnspreise zahlten sie etwa für die Scientology, auch die Kirchensteuer summiert sich oft ganz beträchtlich.
Darum sind nicht wenige aus der Kirche ausgetreten. Das war ihre „Religiöse Unabhängigkeits-erklärung“. Sie wollten sich jetzt lieber selber orientieren, unabhängig von der Kirche, die man ja längst kannte: „Religion? Das ist langweilig!“ so schon im Originalton vieler Schüler.
Da gibt es doch ganz andere, faszinierendere Angebote: Etwa das uralte Schamanenwissen. Was ist schon ein Sonntagsgottesdienst gegen die Nacht in einer Schwitzhütte?
Zen-Meditation: endlich zu sich selbst finden, innere Ruhe erfahren. Das ist so selbstverständlich geworden dass es heute Buddha-Köpfe in jedem Möbelhaus gibt. Oder eine Reise nach Japan in ein Zen Kloster – sollte man sich so etwas nicht doch mal leisten?
Reinkarnation als Rettung vor der Höllenangst. Die große Hoffnung: – jeder hat noch mal einen 2. oder gar 3. Versuch.
Und in der Kirche? Schreckliche Erinnerungen an auswendig gelernte Lieder, Bibelsprüche, die Konfirmandenprüfung... Das hofft man abzuschütteln mit Religion light.
Wo ist der einfache Weg zu Gott oder zumindest zum Seelenfrieden?
Die hier genannten Versuche führen doch immer wieder – wenn sie ernsthaft sind - zu einer schnellen Enttäuschung! Schamanen führen in erschreckende Bereiche der Seele. Nur mit großer Vorsicht darf man den Weg ins Innere gehen. Und niemals ohne einen verantwortungsvollen Führer. Das ist nicht nur faszinierend, sondern auch sehr fremd und oft erschreckend!
Zen-Meditation: Hat Karl Valentin Zenmeditation versucht? Man könnte es meinen, denn er notiert einmal: „Gestern in mich gegangen. War auch nichts los“.
Meditation ist die Konfrontation mit sich selbst: sich leer machen, alle Unruhe meiden, ganz im Gegenwärtigen sein.
Das ist ein mühsamer Weg. Übrigens: Zen-Meister schickten gerne solche Zöglinge, die nach schneller Erleuchtung drängelten - zum Kloputzen, damit sie wieder auf den Boden finden.
Reinkarnation ist für Hindus auch kein Trost, sondern eine Strafe. Nicht die ständige Wiederholung, sondern der Ausstieg aus dem Rad der Wiedergeburt ist das Ziel. Dahinter steht die unerbitterliche Lehre vom Karma, die besagt, dass jede Tat ihre Folgen hat, die man ausbaden muss. Eigentlich erinnert das doch sehr an die Hölle, wo die Strafe für die Vergehen wartet.
Bei den exotischen Angeboten ist es für uns Europäer schwer, Echtes vom Schein zu unterscheiden. Darum ist die Suche in der eigenen Kultur sinnvoller. Hier sind wir zu Hause. Hier hilft uns die Vernunft, dass Wissen bei der nötigen Unterscheidung.
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Das gewissenhafte Unterscheiden geht nicht ohne Schmerzen ab, das weiß jeder Student der Theologie. Denn das heißt oft: ich muss vertraute Vorstellungen aufgeben. Ich muss genau hinschauen und kritisch sein.
Die Vernunft stellt Fragen. Dem habe ich Stand zuhalten.
Ich möchte das an dem Beispiel von Jesus und dem sinkenden Petrus zeigen. (Mt.14,22-33;). Ist jemand dann ein gläubiger Christ, wenn er sagt: „ Jesus kann übers Wasser laufen“?
Die Vernunft sagt: Das geht doch nicht (Es gibt das Gesetz von Auftrieb und Abtrieb)
Wer hat Recht? Gibt es da nur ein Entweder – oder?
Glaube ist aber nun nicht irgendeine Meinung, die man von übernatürlichen Ereignissen hat, sondern eine Art zu leben, die allerdings der sogenannten Lebenserfahrung oft widerspricht.
Schauen wir uns die Szene auf dem See Genezareth an: Jesus kommt auf dem Wasser – die Jünger erschrecken und schreien „ein Gespenst!“, weil sie wissen, dass das eigentlich nicht geht. Nur Gespenster können auf dem Wasser gehen. Petrus wagt es trotzdem und sagt sich: Ich muss Jesus nachfolgen. Also ruf mich!.
Und Jesus sagt: Komm!
Die Reaktion der Jünger kann man sich leicht vorstellen: „Du spinnst, Petrus. Da gehst du unter! Bist du verrückt geworden?!
Solche Reaktionen kommen uns durchaus bekannt vor, wenn es zB um die Bergpredigt geht. So kommt man in dieser Welt nicht zurecht! Wenn dich einer auf die rechte Backe schlägt, dann halte ihm die linke hin. Wo kommt man denn da hin?! Man muss sich doch wehren und, darf sich nicht alles gefallen lassen, sonst geht man unter.
Petrus wagt es trotzdem – und es geht, er kann Jesus entgegen gehen. Bis er dann doch Bedenken kriegt und der „Realismus“ in seinen Gedanken Oberhand gewinnt. Da erschrickt er und geht unter.
Christsein, meine ich, entscheidet sich nicht daran, ob man glaubt, dass Jesus auf dem Wasser gehen konnte. Ich halte das für ein sinnloses Opfer der Vernunft.
Christ ist man, wenn man ihm glaubt, dass man auf seinem Weg gehen kann, und bereit ist, ihm zu folgen, es mit seiner Art zu versuchen.
Es ist eine durchaus vernünftige Frage: Warum haben die ersten Christen, die Jünger diese Geschichte weiter erzählt? Weil sie darin ihre Erfahrungen zusammengefasst sahen, dass man in der Nachfolge Jesu auf seinem Weg bestehen kann gegen alle Widrigkeit des Lebens.
Übrigens hing das Bild vom sinkenden Petrus in Bismarcks Arbeitszimmer: „Das bin ich“, kommentierte er gerne.
Immer wieder braucht der schwache Glaube Hilfe. Und die Geschichte vom sinkenden Petrus ist eine aufbauende Geschichte, die Mut macht.
Den Anstoß zu dieser Deutung hat eine kritische Frage der Vernunft gegeben. Ohne sie wäre es der Bericht von einem schier unglaublichen Ereignis der Vergangenheit geblieben, die mit uns nichts zu tun hat.
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Viele Menschen sind enttäuscht und sagen: die Kirche bringt mir nichts. Sie bringt mich Gott nicht näher.
Auch als Pfarrer frage ich mich: Was mache ich da eigentlich jeden Tag? Religionsunterricht vorbereiten, Geburtstagsbesuche machen, KV-Sitzungen vorbereiten, Pfarrhaus-Neubau in Gang bringen, Fenster im Gemeindehaus erneuern lassen, predigen vor 2-3% der Gemeindeglieder ...
Was hat das mit Gott zu tun? Wo spüre ich Gott? Ist Religion immer nur Zukunftsmusik?
Ich will im Jetzt leben und die Gegenwart Gottes heute spüren und genießen! Das ist ein alter christlicher Wunschtraum. Den hatte auch die Gemeinde in Korinth. Stolz war sie auf die erfahrene Gegenwart des göttlichen Geistes. Den erfuhr sie in ekstatischen Zuständen, im Zungenreden. Bei uns geht im Gottesdienst die Post ab! Wir sind bereits im Reich Gottes angekommen! Die Auferstehung haben wir geistlich schon hinter uns. Wir sind schon auferstanden mit Christus. Davon waren sie felsenfest überzeugt.
Das erinnert mich an Berichte aus schwarzen Pfingstgemeinden in den USA, diese Begeisterung im Gottesdienst! In Deutschland erlebt man Gottesdienst etwas gebremster (wir haben uns mehr im Griff). Aber das wär´s doch!
Paulus blieb gegenüber dem korinthischen Enthusiasmus sehr reserviert! Er war nicht grundsätzlich ablehnend, er hatte ja selber eigene ekstatische Erfahrungen – aber ihm war wichtig, nüchtern den Glauben und seine Äußerungen zu beurteilen: was nützt so ein Gottesdienst der Gemeinde. Wie geht es dann am Montag weiter?
Soll die christliche Gemeinde eine Insel der Seligen sein? Ist etwa die Christuskirche in Memmingen eine solche?
Immer wieder wurden in der Geschichte der Kirche Versuche unternommen, Ernst zu machen und Konsequenzen zu ziehen, eine ideale Gemeinde zu schaffen (nach dem Muster der Apostel-geschichte 2.42;) Dann bildete sich in einer solchen Gemeinschaft bald ein innerer Kreis der Erlösten – doch Achtung: kommt der ohne Kontrolle und Überwachung aus?
Paulus bleibt im Blick auf das korinthische Treiben vernünftig: wir leben noch nicht im Himmel. Wir leben als Christen hier in der Welt und noch nicht im Reich Gottes.
Er warnt vor christlicher Selbstüberforderung: Ich bin noch nicht im Reich Gottes angekommen Manchmal wird ein Christ peinlich daran erinnert: zB durch 1,54 Promille.
Paulus hatte auch so einen wunden Punkt. So peinlich dass er ihn nur andeutete und vom „Pfahl im Fleisch“ sprach. Legionen von Bibelauslegern haben daran herum gerätselt: Hatte er Epilepsie? Einen Sprachfehler? War er womöglich homosexuell?
Da konnte man wohl mehr über die Ausleger und ihre Gedankenwelt erfahren als über Paulus.
Wenn wir Christen um die eigene Unvollkommenheit wissen und sie demütig anerkennen, dann hilft uns das, immun zu werden gegen die Versprechen von religiösen Paradiesen auf Erden. Wir glauben nicht an die ideale Gemeinde. Das macht uns erträglich.
* Religiöses Wissen ist nötig, ist eine gute Grundlage, wenn man mit sensationellen Entdeckungen über die Bibel oder über Jesus konfrontiert wird.
Seit den 70-er Jahren tauchen regelmäßig Bücher und Artikel auf, die behaupten: Jesus starb in Kashmir (Srinagar). Sein Tod war ein Scheintod.
Als Argumente werden aus der Bibel herangezogen:
Joh. 19,33-37; Der Soldat sticht Jesus in die Seite: aus der Wunde fließen Blut und Wasser. Also war Jesus nicht tot. Lk.24,43; Der „Auferstandene“ isst Brot und Fisch, also lebt er wie jeder andere Mensch. Joh. 20,20, 27; Jesus kann berührt werden (von Thomas zB) – also ist er weiterhin körperlich da.
Das leeres Grab deutet darauf hin, dass Jesus lebt (und das Grabtuch von Turin zeigt Blutspuren, die von einem Lebenden gekommen sein könnten)
1894 erschien ein Bericht von Nikolas Notovitch „Die Lücke im Leben Jesu“. Er behauptet, in tibetanischen Klöstern auf alte Handschriften gestoßen zu sein, aus denen man ihm vorlas: Jesus (arabisch Issa genannt) sei eine Inkarnation Buddhas, geboren in Israel. Die Weisen aus dem Morgenland hätten Jesus als Inkarnation Buddhas erkannt,
Als 14-jähriger sei Jesus über die Seidenstraße ins Industal gekommen, habe dort den Hinduismus, dann den Buddhismus aufgenommen.
Er kam zurück nach Palästina, um dort öffentlich aufzutreten, wie im NT dargestellt. Nachdem er von den Juden abgelehnt wurde, sei er über Damaskus, wo er Paulus begegnete, und über Persien zurück gereist und wieder nach Indien/ Kashmir gekommen. Dort sei er in hohem Alter gestorben. Sein Grab könne man besichtigen.
Die Lücken im Leben haben die Phantasie geweckt:
- Zwischen Jesu Geburt und als er 12 Jahre alt wurde: da habe er sich in in Ägypten aufgehalten, behauptet der sog. Benanbrief, der 1910 „entdeckt“ wurde. Er soll die Übersetzung einer koptischen Papyrusrolle sein eines ursprünglich griechisch geschriebenen Briefes aus dem Jahr 83, von einem Arzt Benan, einem Jugendfreund Jesu, als der im ägyptischen Asyl war. Jesus wurde da unterwiesen in ägyptischer Magie und Astronomie. Der Benanbrief hat sich allerdings als Fälschung erwiesen.
2) Die Lücke zwischen dem 12jährigen Jesus und seiner Taufe im Jordan a) Jesus sei zurück gekehrt und habe mit Philo von Alexandria engen Kontakt gehabt. b) Jesus sei mit einer Karawane nach Indien gezogen (s.o.)
Das sind alles Versuche, das Christentum mit dem Buddhismus und Hinduismus zusammen zu bringen.
Mein Kommentar dazu:
Um in Kontakt zur geistigen Welt Persiens und Indiens zu kommen hatte Jesus gar keine Reise dorthin nötig. Denn diese Lehren und Religionen waren längst im römischen Reich angekommen. Über Jahrhunderte hinweg stand das Christentum in Konkurrenz zum persischen Mithraskult. Indische Gedanken gab es im Neuplatonismus und in der Gnosis.
Jesus ist Jude und er gehört ganz und gar ins Judentum – und gerade das versuchen diese „Entdeckungen“ seit dem Ende des 19. Jahrhunderts zu relativieren.
Im NT berichten nur Mt und Lk etwas von der Kindheit Jesu, aber völlig unterschiedlich. Mk und Joh beginnen überhaupt erst mit der Taufe Jesu.
Von Ägypten ist nur bei Matthäus die Rede, für den Jesus der 2. Mose ist (5 Reden Jesu bei Mt, und 5 Bücher Mose; Bergpredigt auf einem Berg, wie Mose auf dem Berg Horeb).
Die Kindheitserzählungen von Mt und Lk sind gleichsam als Ouvertüre zum Evangelium geschrieben: in ihnen klingen alle Themen an, die dann im eigentlichen Evangelium ausgeführt werden.
Die historisch greifbare Geschichte Jesu beginnt erst mit seiner Taufe (Mk, Joh).
Wenn also moderne Verfasser die Lücken der Kindheitsüberlieferungen bei Mt und Lk füllen wollen, so sind das zwangsläufig reine Phantasieprodukte. Sie haben den Charakter der Geburts-überlieferung von Jesus überhaupt nicht verstanden!
Ebenso die Argumentation: Jesus war nur scheintot. Da wird die Symbolsprache des Evangelisten Johannes völlig verkannt, der mit Wasser und Blut auf die Taufe und das Abendmahl hinweisen will.
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Immer wieder wird Kritik geübt am Kanon der Bibel und behauptet, die Kirche habe alle Schriften, die ihr nicht in den Kram passten, unterdrückt.
- Der Kanon wurde tatsächlich erst im 4. Jahrhundert festgelegt, also nach der Konstantinischen Wende als die Kirche Staatskirche geworden war. Im seinem Osterbrief von 367 hat der Kirchenvater Athanasius eine Liste aller neutestamentlichen Schriften erstellt, die in den Gemeinden vorwiegend gebraucht wurden. Diese Liste galt von da an für den ganzen Osten des Reiches. Augustinus übernahm die Liste des Athanasius und ebenso die nordafrikanische Synode von 393. 405 übernahm den Kanon auch Papst Innocens I.
- Die Kanonbildung (=Auswahl) war schon deutlich früher. Bis zuletzt waren strittig: Der Hebräerbrief und die Offbarung des Johannes. Wenn Jesus und die Urchristen von der “Schrift” sprachen, meinten sie selbstverständlich das Alte Testament (das Neue gab es ja noch gar nicht).
Anfang des 2.Jh. kannte man bereits eine Sammlung von Paulus-Briefen.
Um 150 waren die vier Evangelien bekannt. Es gab auch eine Evangelienharmonie, von Tatian.
Marcion schuf ca 140 einen eigenenKanon, allerdings eine sehr bewusste Auswahl. Er ließ nur das Lk- Ev. und 10 Paulus-briefe (ohne Tim, Tit) gelten. Um 170 wurden das Joh.Ev und die Joh-Offbarung noch als gnostische Schriften verdächtigt.
Um 180 entstand der Canon Muratori: 4 Evv, AG, 13 Pls.briefe, Judas, Offb. Strittig waren noch: Petr.Apok., Hirt d Hermas, apokryphe Paulusbriefe
Am längsten war man sich unsicher, welche Briefe zum Kanon gehören. Im Westen blieb lange der Hebräerbrief strittig.
Heute hat man eine sehr umfangreiche Kenntnis des außerkanonischen ur- und frühchristlichen Schrifttums. Beispiel: Kindheitsevangelium (s.o.).Petrusevangelium und viele andere.
Wenn man diese Schriften liest, kann man nur zu dem Schluss kommen: Man hat eine sehr gute Entscheidung bei der Festlegung des Kanons getroffen.
Trotzdem gab es nachträgliche Veränderungen. ZB hinsichtlich der Frauen
Frauen spielen eine auffällige Rolle in den Evangelien: Mk 15, 40f ist von Jüngerinnen die Rede. Bei Lk 8, 1-3 treten Sponsorinnen für die Jesusbewegung auf.
Und in Joh. 20, 11-18 ist Maria Magdalena die erste Zeugin des Auferstandenen, die sogar den Auftrag zur Verkündigung bekommt!
In 1.Kor. 15, 5-7; bringt Paulus eine übernommene Liste der Auferstehungszeugen: da findet man schon kein Wort mehr von einer Frau bei den Erscheinungen des Auferstandenen. Wurden deren Namen gelöscht?
Auch die berüchtigte Attacke gegen die Frauen, die in der Gemeinde zu schweigen hätten, geht nicht auf Paulus zurück (1.Kor.14,33b-36); Sie ist ein klarer späterer Einschub.
Es ist offensichtlich, dass die Schriften der Bibel bearbeitet wurden, ehe sie als Heilige Schrift unantastbar waren.
Wer hier gründlich informiert ist, lässt sich nicht so schnell durch angeblich „neue Erkenntnisse“ und „Entdeckungen“ irritieren.
Wer etwas weiß, kann seinen Glauben begründen.
Solches Wissen kann helfen, die Entscheidung des Glaubens an der richtigen Stelle treffen zu können: Christ bin ich nicht, wenn ich glaube, dass Jesus auf dem Wasser laufen konnte, sondern wenn ich ihm Recht gebe und ihm auf seinem Weg folgen will.
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